Mittwoch, 2. August 2017

Urlaub Ade

So, wir sind schon ne ganze Weile wieder aus dem Urlaub zurück.
Wir haben eine kleine Rundreise gemacht- klingt spektakulärer, als es in Wirklichkeit war.
Aber für uns und besonders für die Kinder war es ein Abenteuer: Zuerst mit dem Zelt, dann bei Verwandten, dann im Ferienhaus und dann wieder mit dem Zelt unterwegs...

So haben wir viel gesehen und ein bisschen was erlebt.
Was wir aber gemerkt haben ist, dass die Kinder gar nicht so viel Tamtam und Programm benötigen, wie wir Eltern gerne machen würden.
Für die Kinder war es tatsächlich am schönsten, wenn sie am Strand oder auf dem Zeltplatz rumstromern konnten.

Das Highlight war definitiv, dass wir in einer Bucht Robben in freier Wildbahn im Meer gesehen haben- das ist nochmal etwas ganz anderes als sie im Zoo zu sehen.

Also Entspannung kam definitiv auf! Gemeinsame Familienzeit, keine Termine, kein Druck weil man sich irgendwas angucken muss... wir haben uns treiben lassen und einfach das gemacht, wozu wir Lust hatten und das hat bei 5 Personen erstaunlich gut geklappt!
Was uns aber aufgefallen ist, ist dass unsere Kinder ähnliche Abläufe wie zu Hause benötigen... Klar, die Uhrzeiten für Schlafenszeiten etc. verschieben sich etwas, aber nicht gravierend...(es hat sich ca um eine Stunde verschoben, mehr ginge gar nicht, da besonders unser Mittlerer dann echt knatschig werden kann)
Wir haben Abends oft Kinder gesehen, die um 23 Uhr noch rumliefen und einfach unleidlich waren... da wurde geweint, gemotzt, gezickt... und natürlich wollen die Kinder nicht ins Bett... Wenn ich meine Kinder frage sind sie auch nie müde und könnten noch ganz lange Aufbleiben- komisch nur, dass sie meistens nach 10 Minuten dann doch eingeschlafen sind ^^

Ich bin auch ganz ehrlich. Als Mutter freue ich mich auch, wenn wir einen tollen Tag hatten und die Kinder glücklich und zufrieden (und natürlich überhaupt nicht müde) ins Bett gehen und dann irgendwann auch Ruhe einkehrt, wir Eltern dann auf der Terrasse (Ferienhaus) oder in gemütlichen Stühlen vor dem Zelt noch den Abend genießen können- das ist doch auch Urlaub!
Ich hätte keine Lust dass die Kinder irgendwann vor Müdigkeit nur noch unzufrieden und quengelig sind und keiner einen schönen Tagesausklang hat- das ist weder für die Kinder noch für Eltern schön!
Ich bin dafür lieber einen schönen Tagesausklang zu haben, als mich zu ärgern, weil so ein Stress und Theater ist! Das ist für die Kinder ja auch nicht schön und da sind wir Eltern gefragt, den richtigen Zeitpunkt abzupassen...

Also auch im Urlaub keinen Stress aufkommen lassen!
(Und natürlich haben wir um 23 Uhr auch 2 Jährige gesehen, die noch putzmunter waren, das war aber eher die Ausnahme und ich hab keine Ahnung, wie die das schaffen- das können unsere 3 Kinder bis heute nicht ^^)

Wieder zu Hause sind wir nun in der letzten Ferienwoche... So langsam fangen wir wieder an unsere morgendliche Aufstehzeit jeden Tag etwas früher zu setzen, damit es dem Schulkind nächste Woche nicht so schwer fällt...

Montag, 17. Juli 2017

Massage-Geschichte: Blumenwiese

Meine Kinder mögen Rückenmassagen gerne, noch besser, wenn die Massage in einer Geschichte verpackt ist...


Also sucht euch ein gemütliches Plätzchen und macht es euch bequem.

Für meine Gecshichte legt ihr im Idealfall ein paar Materialien bereit, ich schreibe euch aber auch immer eine Alternative auf, falls ihr die Materialien nicht habt:
- einen großen Makeup-Pinsel für Puder

Auf der Blumenwiese

Macht es euch bequem, schließt die Augen und stellt euch eine wunderschöne Blumenwiese vor.
Die Sonne scheint angenehm warm.
(Mit den Handflächen über den Rücken streichen)

Der Wind streicht sanft über die vielen bunten Blumen
(Sanft über den Rücken pusten )


Bunte Schmetterlinge flattern durch die Luft von Blume zu Blume um den süßen Nektar der Blüten zu trinken.
(Mit dem Pinsel oder den Fingerspitzen sanft über den Rücken streichen)

Eine kleine Hummel fliegt von Blüte zu Blüte.
(Mit dem Daumen sanft auf dem Rücken an verschiedenen stellen drücken/landen)

Der Wind weht etwas stärker und Wolken ziehen am Himmel auf.
(wieder pusten und dazu mit den Händen über den Rücken streichen)

Es fängt an zu regnen und einzelne Regentropfen fallen vom Himmel herab.
(Mit den Fingern vereinzelt auf den Rücken tippen)

Der Regen wird immer doller.
(Schneller und stärker mit den Fingerspitzen auf den Rücken tippen, bis alle Finger über den Rücken tippen)

Nun fängt tatsächlich ein Gewitter an.
 Es donnert.
(mit der Faust vorsichtig auf den Rücken klopfen)
Es blitzt.
(mit einem Finger einen Blitz über den Rücken malen)
Und dabei regnet es sehr doll.
(Mit allen Fingern über den Rücken tippen)
Es blitzt und Donnert.
(Abwechselnd Blitze auf dem Rücken malen und mit der Faust vorsichtig den Rücken klopfen, solange wie euer Gewitter eben dauern soll)

Das Gewitter dauert nicht lange. Der Donner wird schon wieder leiser.
(Noch sanfter mit der Faust den Rücken klopfen)

Der Regen wird weniger.
(Langsamer mit den Fingern den Rücken tippen)

Bis nur noch vereinzelte Regentropfen vom Himmel fallen.
(Nur noch ganz selten mit den Fingern den Rücken tippen)

Die Sonne schiebt die letzten Regenwolken beiseite...
(Mit der Handfläche den Rücken von unten nach oben entlangstreichen)

... und wärmt und trocknet mit ihren Sonnenstrahlen die Wiese.
(mit den Handflächen über den Rücken streichen)

Dienstag, 11. Juli 2017

Hot Stone





Einige von euch haben vielleicht schon einmal eine Hot Stone Massage gemacht bzw. bekommen.
Wir haben sogar ein eigenes Hot Stone Set, die es relativ günstig zu kaufen gibt.

Man kann aber auch selber Steine suchen, die sich dafür eignen.
Wichtig ist, dass sie glatt sind und keine scharfen Kanten oder Spitzen haben!
Je größer die Steine sind, desto besser eignen sie sich für die Massage!

Wenn ihr Steine gesammelt habt, dann schrubbt sie ordentlich sauber, am besten geht das mit einer Nagelbürste und warmen wasser.
Wenn die Steine schön sauber sind, füllt ihr eine Schale/Schüssel mit heißem Wasser aus der Leitung.
Legt die Steine in die Schüssel und wartet ca. 10 Minuten.

In der Zeit könnt ihr euer eigenes Massageöl mischen.
Zutaten für unser Massageöl:

- Mandelöl
- Duft in Lavendel und Vanille (Lieblingsmischung meiner Tochter)
  Duft in Kokos, Mandarine und Rose (meine Lieblingsmischung)
- Glas oder kleine Flasche mit Deckel

Ihr könnt natürlich auch andere Duftrichtungen und Öle als Grundlage benutzen, das muss jeder selbst ausprobieren.
Und wichtig ist, dass ihr nicht zuviel Duftöl in euer Massageöl gebt, wneige Tropfen reichen aus! Zuviel kann zu allergischen Reaktionen führen! Wenige Tropfen reichen tatsächlich aus!

Messt euch 50 ml Ölab und gebt es in euer Gefäß. Tropft 5-10 Tropfen eures Duftes hinein, verschließt den Deckel und schüttelt es gut durch, damit sich der Duft gleichmäßig im Öl verteilt.

Damit eure Massge losgehen kann, holt ihr eure Steine nun aus ihrem Wasserbad und macht es euch gemütlich.
Macht den Rücken frei und dann kannes losgehen.

Für eure Hot Stone Massage verreibt ihr etwas von dem Massageöl zwischen euren Händen, bis es warm ist- wer mag schon kaltes Öl auf der Haut?

Reibt das Öl auf den Rücken und nehmt 2 der warmen Steine, reibt sie zwischen den Händen, damit sie mit dem Massageöl bedeckt sind.
Massiert mit den warmen Steinen vorsichtig über den Rücken.
Nach einer Weile legt ihr die beiden Steine auf dem Rücken ab und nehmt 2 weitere Steine, ölt sie ein und massiert mit den beiden neuen Steinen um die abgelegten Steine herum.
So könnt ihr nach und nach eure warmen Steine auf dem Rücken platzieren und mit den anderen Steinen in sanften Bewegungen über den Rücken massieren.

Ich sag es euch, meine Kinder sind da richtige Genießer geworden und können herrlich dabei zur Ruhe kommen.

Freitag, 7. Juli 2017

Wäscheklammern fühlen

Heute mal ein Spiel zum "runter" kommen.

Ihr braucht dafür nur ein paar Wäscheklammern, so ca. 15.

Euer Kind legt sich hin, es soll selbst aussuchen ob auf den Rücken oder den Bauch, was es eben bequemer findet.

Dann schließt es die Augen, nicht schummeln!

Langsam und ganz vorsichtig legt ihr eine Wäscheklammer nach der anderen vorsichtig auf den Körper des Kindes- am besten so, dass es das nicht bemerkt!
Das Kind soll sich nicht bewegen, damit keine Klammer herunterfällt und dabei zählen, wieviele Klammern ihr ablegt.
Wenn ihr fertig seid, darf das Kind die Augen öffnen und selber schauen wieviele Klammern es tatsächlich sind und ihr tauscht die Plätze und das Kind legt vorsichtig die Klammern ab- ihr werdet merken, dass das nämlich gar nicht so einfach ist!

Mittwoch, 5. Juli 2017


So ihr Lieben,
malen kann ja sehr entspannend sein und ich haben für Euch ein Mandala erstellt, ich hoffe es gefällt euch, Copyright liegt natürlich bei mir, also bleibt fair!
Das Mandala ist Teil einer Geschichtensammlung, die ich grade erstelle, ihr dürft also gespannt sein, was da noch so alles kommen wird :)

Viel Spaß beim Ausmalen! Ich freue mich über Fotos von euren ausgemalten Mandalas



Ich probiere mal eine Linkparty zu machen, wäre lieb, wenn mir jemand eine Rückmeldung gibt, ob es funktioniert :)


Dienstag, 4. Juli 2017

nicht erreichbar

boah, ich sag es euch...
Da schlägt irgendwo in der Nachbarschaft der Blitz in die Telefonanlage- zum Glück ist keinem was passiert!

Aber wenn man dann 8 Tage ohne Festnetz und Internet ist, merkt man mal, wieviel man das sonst nutzt...

Klar, Smartphone sei dank ist man erreichbar und hat auch mal Internet, aber nervig war es schon!

Jetzt bin ich froh, dass nach einigem Stress mit der Telekom alles wieder funktioniert...

Die Leute bei der Hotline sind ja zum Glück überwiegend entspannt und freundlich... und ich glaub wir sind da auch recht nett, immerhin können die an der Hotline ja auch nix für unser Problem...

Der Höhepunkt war als wir von einer Dame eine andere Telefonnummer bekamen, um mit denen direkt das Problem zu besprechen... angerufen, warteschleife, dann endlich jemanden dran, das Problem gecshildert... da kam unfreundlich: klären sie das mit der Haupthotline und nachdem wir sagten, dass die uns an die Stelle verwiesen hatten, meinte die: ruft trotzdem dort an und es wurde aufgelegt!

Da war es kurz mit der Entspannung im Hause Röslein vorbei...

Aber wir haben Warteschleifenzeit optimiert, damit es nicht so stresst:
Einfach Freisprecheinrichtung ins Ohr und nebenbei andere Sachen machen, als mit dem Telefon rumzusitzen und zu warten, dass endlich jemand dran geht... das dauert nämlich gut und gerne 30 Minuten... und das hatten wir in den 8 Tagen mehrfach....

Aber ein gutes hatte die Sachen auch wieder:
Da wir sonst, wenn im TV nix gescheites läuft, Abends eben über prime einen Film schauen und das ja nun nicht ging, haben wir das auch bewusst genutzt um die smartphones beiseite zu legen und mal in Ruhe ein Spiel zu spielen... klar wie spielen viele spiele mit den Kindern, aber Abends ne Runde Karten ohne Kinder eher selten... So kamen unsere Lieblingsspiele wieder mal zum EInsatz und wir haben aus der Zwangspause eine freiwillige komplett Netzpause eingelegt!

Sonst machen wir das im Urlaub immer: Dann sind wir einfach mal nicht erreichbar.
Ausschlaggebend dafür war, als mich im Wanderurlaub in Österreich die Kollegen anriefen, um irgendetwas wirklich belangloses zu fragen, was durchaus auch hätte warten können, bis ich wieder zurück bin!
Wie soll man sich da denn erholen?

Seitdem schalten wir im Urlaub ab und aus :) Freunde und Familie wissen das, für Notfälle unsererseits haben wir ein Telefon bei den Ausflügen dabei, aber eben lautlos und da wird auch zwischendurch nicht mal schnell draufgeschaut...
Abends schauen wir kurz, ob irgendwas wichtiges ist und damit mein ich kein facebook checken oder so, sondern gucken ob Familie angerufen hat wegen etwas wichtigem, danach ist das Telefon wieder off und fertig.

Wie macht ihr das? Nehmt ihr euch bewusst Auszeit von der Erreichbarkeit? Seid ihr immer erreichbar?

Montag, 19. Juni 2017

Stress und Unruhe wegwaschen

Klingt komisch, klappt aber tatsächlich :)

Das ist nämlich eine Übung, die hier 2 von 3 Kindern wirklich total genießen können... einzig der Mittlere muss dafür in der richtigen Stimmung sein, also probiert es ruhig aus!

Das toll ist, dass ihr kein Material braucht und es somit theoretisch überall geht.

Setzt euch hinter euer Kind und dann verteilt ihr unsichtbares Zauberschampoo auf dem Kopf eures Kindes und massiert es vorsichtig ein.
Das wird eine richtig tolle Kopf und Nackenmassage und das Zaubershampoo wäscht den Stress weg- oder gibt zumindest eine kurze auszeit vom Stress!

Meine Kinder lieben es, anschließend auch meinen Kopf mit Zaubershampoo zu waschen (und ich finde das natürlich auch klasse!)

Wichtig dabei ist, dass jeder sagt, was er angenehm findet und wenn es sich nicht gut anfühlt- schließlich sollen sich alle dabei wohl fühlen und entspannen können!

Hier dauert so eine Zaubershampoobehandlung etwa 10 Minuten pro Person, lässt sich auch abends vor dem Schlafengehen gut durchführen!

Wer es noch veranschaulichen will, nimmt eine leere Shampooflasche, hübscht sie auf indem sie bemalt, beklebt, beglitzert oder mit einem neuen Etikett ausgestattet wird- da sind eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt.
So sieht unser zaubershampoo aus





Sonntag, 18. Juni 2017

Anti Stress

Geht es euch auch manchmal so, dass ihr in der Flut der ganzen Wochenterminen ganz schön ins Schwimmen kommt?
Das ging uns vor einigen Monaten so.
Zu den festen Terminen kamen kurzfristig immer noch viele andere Termine und natürlich wollen die Kinder noch spielverabredungen treffen- da bleibt kaum Zeit zum Luft holen, der Haushalt beschränkte sich aufs nötigste,wir fielen abends um 8 erschöpft um und hatten das Gefühl keine Zeit als Paar zu haben oder mal in Ruhe über wichtige Sachen reden zu können,weil wir uns oft nur kurz zwischendurch gesehen haben.

Wir haben für uns einen guten Lösungsweg gefunden.
Zu den festen Terminen wie beispielsweise Ergotherapie oder Geräteturnen werden maximal 2 andere Termine rein genommen- das lässt genug Spielraum für kurzfristige dringende Termine und spontane Verabredungen, stresst uns aber nicht, weil wir nicht von einem Termin zum nächsten hetzen müssen.
Bei jedem Termin, der neu vereinbart wird, versuchen wir das zu berücksichtigen und schnell haben wir festgestellt, dass die wenigsten Termine so wichtig sind, dass man diese nicht auch eine Woche später machen kann.
So ist es jetzt wesentlich entspannter und wir viel erholter.

Damit das gut klappt und wir den Überblick nicht verlieren nutzen mein Mann und ich einen gemeinsamen Online Kalender-so haben wir überall Zugriff und können von überall aus die Termine nach dieser Regel annehmen und planen.

Achtet auf euch und sortiert eure Termine , es beißt euch keiner, wenn ihr erst eine Woche später Zeit habt!

Freitag, 9. Juni 2017

Vorpubertät?

Die Große ist heute unheimlich schnell gereizt... sehr schnell motzig bis rumbrüllend und ihr ist alles egal...
Reden ist auch doof... ok ich lasse sie erstmal vor sich hingrummeln...
Dann läuft der Bruder ihr falsch über den Weg und reagiert auch nicht wie gewünscht, zack brüllt sie ihn an, es reicht mir.
Zeit für ein ernstes Gespräch.
WIr sitzen einfach auf dem Boden und reden und so nach und nach kommt raus, was sie so bedrückt und sie sieht auch ein, dass sie das nicht an uns auslassen sollte (und entschuldig sich sogar beim Bruder!)

Nun denn, später im Garten das liebste Kind und mein Mann fragt nur: Was ist denn mit der heute los?

Ja, auch Kinder haben schon Probleme, die uns Erwachsenen vielleicht banal vorkommen mögen, aber für die Kinder wirklich belastend sind.
Und sie brauchen Ventile um Frust loszuwerden, aber müssen sich auch ernst genommen fühlen mit ihren Problemen. Im Idealfall lernen sie Lösungswege zu finden ohne ihren Geschwistern eins reinzuwürgen.
Sie brauchen die Sicherheit, von uns Eltern ernst genommen und verstanden zu werden, egal wie klein oder groß das eigentliche Problem ist und ich bin froh, dass meine Tochter mit uns redet.

Für solche Gespräche setzen wir uns bewusst zusammen.
Wenn ich merke, dass Redebedarf ist, unterbreche ich meine Tätigkeit und wir setzen uns zusammen- egal ob an den Küchentischm aufs Sofa, ins Bett gekuschelt oder wie heute einfach im Kinderzimmer auf dem Teppich sitzend.

Ich finde es wichtig, dass ich meinem Kind dabei ungeteilte Aufmerksamkeit schenke. Der Geschirrspüler oder die Bügelwäsche können warten- so fühlen sich die Kinder ernst genommen.

Schafft euch Zeiten, wo ihr in Ruhe einfach quatschen könnt- dazu braucht es auch keine Probleme ;)

Mittwoch, 7. Juni 2017

I'm back

Man es ist schon wieder so lange her, dass hier etwas passiert ist.

Ich habe berufsbegleitend eine Ausbildung gemacht, mittlerweile 3 wunderbare Kinder und im letzten Jahr gabs dann einen großen, chaotischen Umzug! Wir haben nämlich ein schön altes Haus erstanden und komplett hergerichtet, komplett heißt in dem Fall wirklich Elektrik, Sanitär, neue Fußböden im Erdgeschoss, in der ersten Etage konnten wir die Dielen aufarbeiten, der Dachboden wurde zur Kinder-Etage mit 3 Zimmern ausgebaut etc.

Tja, Zeit zum kreativ sein ist somit etwas rar. Und wenn hier etwas entstanden ist, ist es gleich mit den Kindern unterwegs- so dass es gar nicht für ein Foto für den Blog reicht...

Nun habe ich in dieser teilweise chaotischen und stressigen Zeit wieder bemerkt, wie wichtig es ist, sich im Alltag Ruheinseln zu schaffen.
Sich bewusst Zeit zu nehmen und dem Stress entgegen zu wirken.
Und dies ist nicht nur für uns Erwachsene wichtig, auch die Kinder erleben schon früh Stress... sei es durch angespannte Eltern, Druck in der Schule, Zweifel ob man alles schafft...

Bei uns in der Familie schaffen wir einen guten Ausgleich durch den großen Garten und Ausflüge in die Natur, auf der anderen Seite versuchen wir bewusst Ruhepole zu schaffen, wo wir und die Kinder einfach mal runterkommen können.
Ich glaube das klappt ganz gut und weil mir dieses Thema so am Herzen liegt, möchte ich das auch hier in der Bloggerwelt teilen- vielleicht gibt es dem ein oder anderen Anregungen für seinen Alltag :)

Als erste Möglichkeit, um schnell etwas Ruhe reinzubringen und runterzukommen ist, wenn wir Musik hören und malen- irgendwie beruhigt das sehr und dabei können die Gedanken wunderbar umherschweifen... Dabei ist es auch fast egal, ob  wir Bilder ausmalen oder selbst kreativ werden...
Da sitzen wir am Tisch (oder liegen auf dem Boden) und malen und irgendwie hört das Gewusel und planlose  Umherlaufen auf.
Selbst ich habe mir Malbücher für Erwachsene gegönnt :)
Herrlich, entspannen und alle machen etwas gemeinsam, denn für alle Altersklassen gibt es passendes Material zum Malen.
Und ehrlich? Wer nimmt sich denn regelmäßig die Zeit, um einfach mal mit seinen Kindern zu malen?
Ich habe den Eindruck, das wird immer weniger, im Alltag bleibt kaum Platz und Zeit für solche Banalitäten...

In dem Sinne: packt endlich mal wieder gemeinsam die Stifte aus!